Sehr meinem Geschmack entsprechen bislang all Bücher von Ayelet Gundar-Goshen. So auch "Ungebetene Gäste", das sich tief in die Psyche des Menschen begibt. Dabei reißt die Autorin sehr viele Aspekte an und auch die Spaltung der israelischen Gesellschaft (besonders der zwischen dem europäisch-jüdischen und dem arabischen Teil). Dabei ist sie scharfe Beobachterin, richtet und urteilt aber nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern legt Widersprüche offen. Diese werden nicht alle gelöst.
Vielleicht nähert man sich dem Buch am besten, indem man davon ausgeht, die erzählte Geschichte behandele "Beziehungen". Beziehungen zwischen Mann und Frau, Frau und Frau, Mann und Mann, Beziehungen zwischen den verschieden gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen in Israel (und Nigeria), ein wenig auch Beziehungen zwischen den Generationen. Überall finden sich Konflikte verschiedener Intensität. Nicht einer dieser Konflikte ist notwendig.

Wie immer ist die Geschichte sehr gut geschrieben, an der Übersetzung hatte ich nichts auszusetzen und das Buch ist schön gestaltet — und verfügt über einen Lesestreifen. Eine klare Leseempfehlung für Freunde intelligenter Unterhaltung.
Vielleicht nähert man sich dem Buch am besten, indem man davon ausgeht, die erzählte Geschichte behandele "Beziehungen". Beziehungen zwischen Mann und Frau, Frau und Frau, Mann und Mann, Beziehungen zwischen den verschieden gesellschaftlichen und ethnischen Gruppen in Israel (und Nigeria), ein wenig auch Beziehungen zwischen den Generationen. Überall finden sich Konflikte verschiedener Intensität. Nicht einer dieser Konflikte ist notwendig.

Wie immer ist die Geschichte sehr gut geschrieben, an der Übersetzung hatte ich nichts auszusetzen und das Buch ist schön gestaltet — und verfügt über einen Lesestreifen. Eine klare Leseempfehlung für Freunde intelligenter Unterhaltung.
Nahezu spoilerfrei wird das Buch auch im SRF-Literaturclub besprochen:
https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:5343e7e3-bb8b-4138-b9d2-9d2703c09fb7
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